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Das Babyschwimmen hat nicht viel mit Schwimmen zu tun. Erst ab zwei bis drei Jahren sind Kinder in der Lage richtige Schwimmbewegungen zu lernen. Im Babyschwimmen geht primär darum, dass das Kind mit all seinen Sinnen das Element Wasser entdecken kann. Dank dem Wasser können sich Kinder freier bewegen, wass die Muskulatur lockert und kräftigt. Zusätzlich soll das Babyschwimmen auch die natürliche Beweglichkeit fördern und die Bindung zwischen Kind und Eltern stärken.

Die meisten Kurse sind ähnlich aufgebaut: Gemeinsam durchs Wasser gleiten, verschiedene Spiel Elemente zwischen Eltern und Baby und auch Liedchen singen gehört meistens mit dazu. Im Wesentlichen vermitteln die Kurse unterschiedliche Haltegriffe mit denen Sie Ihr Baby durchs Wasser gleiten lassen können. Wenn man einige Punkte berücksichtigt, wird das Babyschwimmen in den meisten Fällen zum absoluten Highlight!

Tipps damit Ihre erstes Babyschwimmen zum Erfolg wird:

  • Geeignete Wassertemperatur für das Babyschwimmen 32 °C – 34 °C (je jünger desto wärmer)
  • Lufttemperatur sollte mindestens 30 °C (auch die Umkleidebereiche sollten geheitzt sein)
  • Wassertiefe beträgt üblicherweise zwichen 100 cm bis 140 cm
  • Wegwerf-Badewindeln sind sehr praktisch
  • Ideales Alter ist 8-11 Monate
  • Falls Ihr Baby schon fixe Schlafzeiten hat, wählen Sie einen Babyschwimm-Kurs der sich damit vereinbaren lässt (Ein müdes Baby hat kein Spass am Wasser)
  • Dem Baby viel zeit lassen, zuerst an den Rand setzen und wenn es sich an die Wassertemperatur gewöhnt hat und es ihm gefällt, ganz langsam ins Wasser gleiten lassen
  • Achtung: Der Atemschutzreflex (teilweise auch als Tauchreflex bekannt), verliert sich im 3. bis 6. Lebensmonat. Kopf also nicht unter Wasser!
  • Wegen des Gruppenunterrichtes sollten die empfohlenen Impfungen durchgeführt sein
  • Babies sollten nicht hungrig ins Babyschwimmen kommen (Stillende Mütter sollten die Brust vor dem Stillen wieder reinigen)
  • Nach dem Schwimmen, Haare gut trocknen. Eine Kappe für den Nachhauseweg ist auch von Vorteil
  • Nehmen Sie genügend Essen mit, das Babyschwimmen macht hungrig

Tipps für die Angewöhnung ans Wasser und als Vorbereitung zum Babyschwimmen:

  • Baden in der Badewanne mit den Eltern
  • Badetemperatur auf Babyschwimmen anpassen
  • Spielerisch kleine Wasserspritzer gewöhnen
  • Eigenes Wasserspielzeug mitnehmen

Sie können Ihr Baby auch im Vorfeld in einem Hallenbad-Kleinkinderbecken, langsam an das Wasser und an die Hallenbad Atmosphäre gewöhnen.
Hallenbäder mit Kleinkinderbecken finden sie hier.

Wann sollten Sie nicht ins Babyschwimmen?

  • Bei Erkältung, Fieber oder verstopfter Nase
  • Mittelohrentzündung
  • Bei Durchfall oder Erbrechen
  • Offenen Wunden oder infizierte Hautstellen
  • Bei weiteren Krankheiten, Arzt konultieren



Achtung:
Eine erste Studie zeigt einen Zusammenhang zwischen Babyschwimmen und ein erhöhtes Auftreten von Durchfallerkrankungen und Mittelohrentzündungen im ersten Lebensjahr. Gemäss Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention, ist jedoch bei Einhaltung der DIN-Vorschriften und entsprechender Filterausrüstung des Schwimmbeckens, Infektionen durch direkte Keimeinwirkungen unwahrscheinlich: Stellungnahme